Sep 06

Elektromobilität und regenerative Energie – das gehört zusammen. Daher haben die Entwicklungsgesellschaft Ruhr-Bochum und ruhrmobil-E Mitglied Stadtwerke Bochum bei ihrer neusten Erweiterung ihres Ladenetzes zusammengebaut was zusammengehört: ein ökologisches Parkhaus, Solarenergie und Ladeinfrastruktur für Elektromobile.

Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum (links), startet zusammen mit Volker Brico (EGR) die ersten Ladevorgänge an der neuen Ladesäule.

Dietmar Spohn, Geschäftsführer der Stadtwerke Bochum (links), startet zusammen mit Volker Brico (EGR) die ersten Ladevorgänge an der neuen Ladesäule.

Das konsequente Ausbauen von Zukunftstechnologie geschieht an einem Ort mit großer Vergangenheit: im Parkhaus der Jahrhunderthalle, die zusammen mit dem umliegenden Westpark Stätte der Industriekultur darstellt. Die Ladesäule stellt dabei die Vollendung der ökologischen Strategie des Parkhauses dar: schon im Sommer montierte ruhrmobil-E Mitglied NilsSun Solar auf dem Dach der Halle die Stromversorgung des Parkhauses, eine 1560 m^2 große Solarfläche mit bis zu 138.000 Kilowattstunden. Diese Energie aus der Sonne wird ab sofort an der neuen Ladesäule mit Typ2 und Schuko-Stecker zur Verfügung stehen. Außerdem wird die Sonnenenergie für die energiesparende LED-Beleuchtung des Parkhauses verwendet.

Die neue Ladesäule ist die 14. Ladesäule der Bochumer Stadtwerke im Stadtgebiet. Alle Säulen bieten in der Anfangsphase kostenfrei regenerative Energie für alle elektrisch Mobilen. Auch die EGR, Betreiber der Parkhäuser in Bochum, lädt Elektromobilisten herzlich ein: an den vielfach in Parkhäusern stehenden Ladesäulen kann zur Zeit kostenlos geparkt werden. Eine Liste der Säulen befindet sich auf der Seite der Stadtwerke Bochum.

Jul 04

Das erste BOmobil wurde bereits zur letztjährigen IAA fertiggestellt und sorgte dort für viel Aufmerksamkeit, da das Fahrzeug als einer der wenigen dort ausgestellten Elektro-Nutzfahrzeuge bereits fahr- und einsatzbereit war. Nun ist die zweite noch weiter verbesserte Prototype fertiggestellt worden, die auch gleich die hohe Flexibilität des Fahrzeugs demonstriert: die zweite Prototype ist ein knallgrüner Pick-Up.

Der zweite BOmobil-Prototyp ist ein grasgrüner Pick-Up. Photo © Kai Rüsberg.

Der zweite BOmobil-Prototyp ist ein grasgrüner Pick-Up. Photo © Kai Rüsberg.

Möglich macht dies der modulare Aufbau des Fahrzeuges. Die gesamte Antriebstechnik, Batterie und Elektronik befinden sich im Skateboard, also in der “Bodenplatte” des Fahrzeuges. Alles darüber hinaus kann je nach Kundenwunsch individuell verändert werden. So konnte der hintere Bereich komplett verändert werden, aber auch die Fahrerkabine wäre problemlos modifizierbar.

Nahezu alle Komponenten kommen von Zulieferern aus Nordrhein-Westfalen, zum Beispiel ist der Fahrerinnenraum ausgestattet mit Bauteilen des Opel Zafira. Weitere Partner waren die Unternehmen Composite Impulse, Delphi, Scienlab, den Stadtwerken Bochum und der TÜV NORD.

Auf der gestrigen Pressekonferenz hat das Team der Zeitung e:motion ein kleines Interview zu dem Fahrzeug gedreht:

Jul 01

CarSharing und Mobilitätskonzepte waren schon immer Teil von ruhrmobil-E, und daher freut es uns besonders, dass wir nun über den Start von RUHRAUTOe in Bochum berichten können. Ab heute können BürgerInnen, Unternehmer und deren Angestellten das CarSharing-System RUHRAUTOe auch in Bochum nutzen. Zugangskarte ist ein ÖPNV-Ticket der Bogestra / des VRRs oder auch eine eigene Kundenkarte.

Zur Verfügung stehen in Bochum zunächst drei Fahrzeuge – ein Opel Ampera, ein Smart Electric Drive und ein Renault Twizy – dies soll aber schnell erweitert werden, wenn das System intensiv genutzt wird. Insgesamt gibt es in Essen, Duisburg, Oberhausen, Gelsenkirchen, Bottrop und ab heute Bochum 37 Fahrzeuge. Die Flotte wird dabei stetig erweitert, so wird die Flotte in Kürze auf 40 Fahrzeuge wachsen.

Für den Start in Bochum bietet RUHRAUTOe noch ein besonderes Extra: der Opel Ampera wird für den Monat Juli zum Preis des Smart ed – d.h. 4,90 € pro Stunde – zur Verfügung stehen. Der Einstieg in elektromobiles CarSharing ist mit 1,95 € / Stunde für den Twizy besonders günstig. Es gibt keine monatliche Grundgebühr, für die Anmeldung ist lediglich ein Betrag von 20 € fällig, welcher dann vollständig als Fahrguthaben zur Verfügung steht.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hat beim Start von RUHRAUTOe die neue Lade-Infrastruktur gleich einmal ausprobiert. Photo © Ernesto Ruge.

Oberbürgermeisterin Dr. Ottilie Scholz hat beim Start von RUHRAUTOe die neue Lade-Infrastruktur gleich einmal ausprobiert. Photo © Ernesto Ruge.

Die Fahrzeuge werden ab sofort an den Standorten Bochum Rathaus und Bochumer Hauptbahnhof zur Verfügung stehen. In Kürze wird noch der Standort Konrad Adenauer-Platz / Bermuda-Dreieck hinzukommen. Alle weiteren Standorte findet man auf der RUHRAUTOe Website. Mit der Zugangskarte sind zudem alle Drive Car-Sharing- und Flinkster-Fahrzeuge auch außerhalb des Ruhrgebietes nutzbar.

RUHRAUTOe ist eng mit dem ruhrmobil-E Netzwerk verbunden, verschiedene Mitglieder engagieren sich in dem Projekt. Die Stadtwerke Bochum haben für die CarSharing-Standorte neue Mennekes-Ladesäulen gebaut (mit Typ2- und Schuko-Stecker). Der Drive-CarSharing-Partner Jewo Batterietechnik ist lokaler Ansprechpartner und hält die Zugangskarten in ihrem neuen Ladenlokal an den Claudius-Höfen bereit. RUHRAUTOe wird betrieben von Drive-CarSharing, welches auch weitere Projekte dieser Art in NRW und darüber hinaus begleitet.

Am Samstag werden die Fahrzeuge auf dem Husemannplatz für kostenlose Probefahrten bereitstehen. Dort können Sie sich auch über die RUHRAUTOe Partner informieren, wir als Netzwerk werden dort ebenfalls für Fragen zur Verfügung stehen. Schauen Sie gerne vorbei!

Außerdem haben wir natürlich Photos von der heutigen Auftakt-Pressekonferenz gemacht:

Jun 12

Auf der vergangenen Netzwerksitzung haben wir uns auf der ruhrmobil-E Netzwerksitzung zusammen mit e:motion einen Überblick über Öffentlichkeitsarbeit und Soziale Medien verschafft. Wie versprochen gibt es nun das PDF mit zahlreichen weiterführenden Links zum Download. Bei Interesse werden wir in Anschluss einen Workshop anbieten – bitte melden Sie sich, falls Interesse besteht.

Web und Social Media bedeutet Vielfalt. Bild © CC BY-SA ethority.de

Web und Social Media bedeutet Vielfalt. Bild © CC BY-SA ethority.de

Mai 28

Der Elektroantrieb ist ideal, um angepasste Mobilität in der Stadt zu ermöglichen. Dies hat bereits viel Geschichte, neben verschiedenen Selbstbau-Kleinstfahrzeugen der letzten Jahrzehnte ist von den großen Herstellern das Konzeptfahrzeug Opel RAK-e und der bereits erfolgreich auf dem Markt befindliche Twizy ein gutes Beispiel für diese Klasse. Doch auch Marktneulinge nutzen die Chance: e:Motion hat sich einer dieser Fahrzeuge angeschaut: den Colibri vom Innovative Mobility (IMA).