Jul 30

Familie und öffentlicher Personennahverkehr – das geht nicht, oder? Unser Mitglied Bogestra AG möchte das Gegenteil beweisen und lässt daher zwei Familien einen Monat lang unter dem Motto “Family to Go” das Angebot der Bogestra testen.

Auch CarSharing gehört zu modernem öffentlichem Nahverkehr dazu. Bild © Benjamin Hahn, Bogestra AG.

Auch CarSharing gehört zu modernem öffentlichem Nahverkehr dazu. Bild © Benjamin Hahn, Bogestra AG.

Wer jetzt nur an Bus und Bahn denkt, liegt falsch. Selbstverständlich sind die klassischen öffentlichen Verkehrsmittel das Rückgrat der öffentlichen Mobilität. Jedoch bedeutet ÖPNV bei der Bogestra noch viel mehr: die beiden CarSharing Partner RUHRAUTOe (betrieben von ruhrmobil-E Mitglied Drive CarSharing) und Stadtmobil sind ebenfalls Teil der Aktion. So können die Familien spontan Autos leihen. Und auch Fahrräder sind mit im Programm: die Familien erhalten Zugangskarten zu dem bekannten BikeSharing-System Metropolrad Ruhr.

So können die Familien je nach Situation und Fahrtstrecke die richtige Form der Mobilität wählen und auch zwischendrin das Verkehrsmittel wechseln. Das Ticket 1000 bzw 2000 dient dabei als universelle Zugangsberechtigung zu allen Systemen. Mit beim Test dabei ist zudem ein Smartphone, so dass auch immer Live-Daten vor Ort sind (Verspätungen, Ausleihzustand der CarSharing Fahrzeuge, Staus, …). Ausserdem kann man mit dem Smartphone HandyTickets als Anschlusstickets für Fahrten außerhalb des Dauerkartengebietes sowie die CarSharing Fahrzeuge buchen.

Wir waren bei dem Start-Treffen am vergangenen Samstag dabei. Benjamin Hahn / Bogestra AG war mit einer Kamera dabei:

Jun 20

Seit gestern kann man nicht nur Renault Twizy, Smart ed, Peugeot iOn, Nissan Leaf, Renault Zoe, Opel Ampera und Tesla Model S beim Elektro-CarSharing Projekt RUHRAUTOe ausleihen – nein: seit gestern gibt es auch den BMW i3 im Angebot. Damit kann man so fast die gesamte Palette der auf dem Markt befindlichen E-Mobile testen.

 

Der BMW i3 wurde am Mittwoch vor der Sparkasse Bochum, eines der Unternehmensnutzer des RUHRAUTOe CarSharings, vorgestellt. Bild © Michael Teupen.

Der BMW i3 wurde am Mittwoch vor der Sparkasse Bochum, eines der Unternehmensnutzer des RUHRAUTOe CarSharings, vorgestellt. Bild © Michael Teupen.

Der i3 wird am Bochumer Hauptbahnhof allen Kunden von RUHRAUTOe (und damit auch allen Drive CarSharing sowie Flinkster-Kunden) zur Verfügung stehen. Die Abrechnung erfolgt im 15-Minuten-Takt, eine volle Stunde kostet 4,90 €, ein Tagessatz 49 €. Die Anmeldung erfolgt in dem Kundencenter der Bogestra AG im Hauptbahnhof oder im Ladenlokal jewo.mobil der Jewo Batterietechnik GmbH.

Dies ergänzt schön die Bewertung Bochums als “das innovativste Pflaster des Ruhrgebietes“. Wir hoffen, dass noch viele weitere E-Mobile nach Bochum und darüber hinaus ins Ruhrgebiet kommen und werden dies nach Kräften unterstützen.

Mai 09

Wer schon immer mal ein Tesla Model S fahren wollte kann dies nun im Ruhrgebiet besonders leicht machen: das CarSharing Projekt RUHRAUTOe bietet ab sofort ein Tesla Model S zum mieten an – eine Premiere in Deutschland. Das Fahrzeug ergänzt so die Palette des vom ruhrmobil-E Mitglied Drive-CarSharing betriebenenen Ruhrgebiets-Carsharing, etwa 70 Elektrofahrzeuge vom Renault Twizy bis zum Tesla Model S lassen sich an über 30 Stationen im Ruhrgebiet ausleihen. RUHRAUTOe hat damit die größte Bandbreite an Elektroautos in Deutschland im Angebot.

Das Model S wird für  178,50 € / Tag zu bekommen sein. Anders als bei allen anderen Fahrzeugen wird nicht mit der CarSharing-Karte freigeschaltet, sondern persönlich übergeben. Letztlich ist das Fahrzeug schlicht zu schnell für eine Übergabe ohne Einweisung. Ein Mindestalter von 30 wird ebenfalls vorausgesetzt. Wir wünschen viel Spaß beim Fahren!

RUHRAUTOe verbindet zudem Vergangenheit und Zukunft im Ruhrgebiet und ist so zusammen mit uns auch auf der Oldtimer-Meile in Bochum zugegen gewesen. Neben den RUHRAUTOe Fahrzeugen gab es dort auch noch einige weitere Elektroautos zu bestaunen.

Mrz 30

In der vergangenen Sendung “Auto der Zukunft” von automanager.tv wurde Elektromobilität in Mobilitätskonzepten der Zukunft thematisiert. Mit dabei war unser Mitglied das Carsharing-Unternehmen Drive Car-Sharing und unser Ehrenmitglied e:motion.

Feb 14

Der diesjährige 18. „Fachkongress Zukunftsenergien“ der EnergieAgentur.NRW am 11. Februar 2014 auf der Messe „E-World“ in Essen hatte das „große Ganze“ fest im Blick: Beispielhafte und vernetzte Lösungen zum Energie-Einsatz mit dem Ziel der Energiewende in Deutschland bestimmten maßgeblich die Vorträge. Die Umsetzung von energiepolitischen Konzepten in Städten wie Bottrop und Saarbeck hatte Vorbild-Charakter, dem weitere Städte folgen sollen. Die Erneuerbaren Energien sollen zudem die Energiequellen der Zukunft darstellen. Dazu der NRW-Klimaschutzminister Johannes Remmel: “Wir brauchen die Energiewende für eine klimafreundliche, bezahlbare und verlässliche Energieversorgung.” Der zügige Ausbau von regenerativen Energien soll dabei verstärkt in NRW stattfinden. NRW sei durch seine Industrie und wirtschaftlichen Kompetenzen, sowie durch seine Ideen zum Klimaschutz besonders geeignet. Der Koalitionsvertrag besagt, bis 2025 mehr als 30 Prozent des Stroms in NRW aus Erneuerbaren Energien zu gewinnen. Dieses ambitionierte Ziel werde jedoch nur mit Kompromissen und Zugeständnissen eines jeden Bürgers möglich sein, mahnte der NRW-Wirtschaftsminister Garrelt Duin im Anschluß nach seinem Vorredner. NRW solle die Energiewende als wirtschaftliche Chance begreifen und die vorhandenen, guten Ideen ausbauen. Hier seien besonders die Erläuterungen von Burghard Drescher (GF) von Innovation City Ruhr über die Stadt Bottrop und die Beschreibungen des Bürgermeisters Wilfried Roos über seine Kommune Saerbeck hervorzuheben. Saerbeck im nördlichen Münsterland hat für seine 7000 Einwohner einen modernen, vernetzten Energiepark mit überwiegend privaten Initiativen und Geldmitteln geschaffen. Eine Bürgerinitiative wurde gegründet. “Unser Leitbild besagt eine positive Energiebilanz zu Gunsten regenerativer Energien bis 2030. Eine Flotte von Elektrofahrzeugen ist aktuell in Planung.” Nach diesen praktischen Beispielen zur Energiewirtschaft in NRW konnten die Themenbereiche des Kongresses in Foren nach unterschiedlichen Interessensgebieten vertieft werden: Energie- und Strommarktdesign, Kraft-Wärme-Kopplung, Windenergie, Solarenergie und Energieeffiziente Nichtwohngebäude.

NRWs Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Johannes Remmel eröffnet den 18. Fachkongress Zukunftsenergien. Bild © Katja Nikolic.

NRWs Minister für Klimaschutz, Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz Johannes Remmel eröffnet den 18. Fachkongress Zukunftsenergien. Bild © Katja Nikolic.

Die parallel dazu stattfindende 14. Fachmesse “E-World energy & water” in der Messe Essen bot vom 11. bis 13. Februar 2014 mit 620 Ausstellern aus 25 Nationen Technologien und Dienstleistungen aus den folgenden Bereichen an: Erneuerbare Energien, Kraftwerkstechnologien, Energiespeicherung, Kraft-Wärme-Kopplung, Fernwärme, Energieeffizienz, Wasserstoff und Brennstoffzellen sowie Kraftstoffe und Mobilität der Zukunft an. Die Leitmesse der Energiewirtschaft fokussierte sich besonders auf die zukünftigen Entwicklungen des Energiemarktes in Europa und erweiterte den Themenbereich „smart energy“ um “Big Data Mamagement”. Die dreitägige Messe gliederte sich wie im vergangenen Jahr in den Tag der Konsulate, der Tag der Kommunen und der Tag der Karriere.

Einige Unternehmen präsentierten sich auf ihren Ständen erfolgreich im Kontext der Elektromobilität, wie z.B. Alliander – das neue, niederländische Vereinsmitglied von ruhrmobil-E e.V.. Das Unternehmen Alliander wurde auch im Zusammenhang mit der Stadt Heinsberg im Forum “Kraft-Wärme-Kopplung” des Kongresses hervorgehoben. Dies dürfte Ton Karelse, Business Developer Manager von Alliander, gefallen. Auf dem NRW-Gemeinschaftsstand der Messe wurden z.B. Elektrofahrzeuge und Kompetenzen der TU Dortmund und des BSM vorgestellt. RWE präsentierte sich mit einem eigenen, großen Stand und ein Mitglied der Geschäftsführung, Dr. Norbert Verweyen, stand der Presse Rede und Antwort. 23.500 Besucher aus über 70 Ländern waren vor Ort. Auf der gut besuchten Messe wurden die neuen Park-Ladescheibe von ruhrmobil-E gerne entgegen genommen, bieten sie doch eine praktische Hilfe im Alltag eines jeden Elektromobilisten. Mit der freundlichen Unterstützung von E-Auto.TV aus Bochum wurden diese rechtzeitig zum Start der Messe fertig und ruhrmobil-E freut sich, diese auch auf den nächsten Events zu verteilen. Die E-World hat sich so erfolgreich entwickelt, daß sie in diesem Jahr sogar zum zweiten Mal auch in Istanbul stattfindet (24.-26. April 2014).