Das vor wenigen Tagen um zehn eSmarts erweiterte eCarSharing-Projekt RUHRAUTOe präsentierte sein Angebot am gestrigen Samstag auf dem Kennedyplatz Essen. Neben interessierten Bürgerinnen und Bürgern war auch Landesverkehrminister Michael Groschek vor Ort, um sich die Funktionsweise des CarSharing-Systems anzuschauen. Wir waren ebenfalls mit einem Stand und natürlich einer Kamera vor Ort.
Vor nicht einmal einem halben Jahr startete das CarSharing-Angebot RUHRAUTOe erfolgreich in Essen. Doch die damals auf die Straße gebrachten 20 Opel Ampera sollten nur ein Startschuss sein. Schnell kamen noch zwei Nissan Leafs dazu, welche eine ideale Ergänzung in der Kompaktklasse (“Golf-Klasse”) darstellten. Ende März ging es ein Schritt weiter: als erster kommunaler CarSharing-Anbieter integrierte RUHRAUTOe fünf Renault Twizy in seine Flotte. Diese kleinen Fahrzeuge sollten Mobilität im Nahbereich Essen sicherstellen. Bis Ende März fuhren die Fahrzeuge bereits 20.000 km, und die CarSharing-Nutzerzahl stieg täglich.
Der nächste große Schritt fand heute statt: die Smart-Chefin Dr. Anette Winkler und Lueg-Vorstandsvorsitzender Jürgen Tauscher übergaben an ruhrmobil-E Mitgliedsunternehmen Drive-CarSharing für das Modellregionen-Projekt der Phase 2. RUHRAUTOe 10 Smart. Diese Kleinstfahrzeuge stellen eine ideale Ergänzung für die Flotte von RUHRAUTOe dar, da sie für die mobile Herausforderung Stadt konstruiert wurden. Das Unternehmen Lueg möchte auch in Zukunft das Thema Elektromobilität und das Thema Mobilitätsdienstleistungen abseits des Fahrzeugverkaufs intensiv bearbeiten:
Doch damit nicht genug: am 22. Mai wird RuhrAutoE ein weiteres mal wachsen, indem es sein Angebot auf die Stadt Bochum ausweitet. Der aus Bochum stammende Bundestagspräsident Norbert Lammert hat am 08. Mai bereits die erste Fahrt in Bochum absolviert, am 22. fällt nun der offizielle Startschuss. Zu Beginn werden in Bochum zwei Opel Ampera und zwei Smart ED für spontanes CarSharing in Verbindung mit den elektronischen Tickets des VRR (Ticket 1000/2000, Firmenticket, Bärenticket) zur privaten- oder betrieblichen Nutzung zur Verfügung stehen. Um das neue Angebot bekannter zu machen, wird am 25. Mai (UPDATE: der Termin wird um etwa ein Monat verschoben) auf dem Husemannplatz ein Bürgertag Elektromobilität angeboten werden, bei welchem die angebotenen Fahrzeuge kostenlos zur Probe gefahren werden können. Unser Mitgliedsunternehmen Jewo Batterietechnik, schon seit über einem jahr lokaler Ansprechpartner und Anbieter von Drive-CarSharing Fahrzeugen, wird selbstverständlich auch mit dabei sein.
Neben Privatpersonen zeigen auch Unternehmen zunehmendes Interesse an betrieblichem CarSharing. Während das ruhrmobil-E Mitglied GLS-Bank ihr eigenes System mit einem Opel Ampera und fünf Peugeot iOns aufgebaut hat, unterstützen Konzerne wie Evonik, ThyssenKrupp, Karstadt, GENO-Bank und die Sparkasse Essen das öffentliche CarSharing RUHRAUTOe. Betriebliches CarSharing hat durch die optimale Verfügbarkeit exakt der richtigen Mobilität in allen Bereichen ohne eigenes Fuhrparkmanagement erhebliche Vorteile für ein Unternehmen, so dass das Thema auch bei anderen Städten in NRW hoch im Kurs steht: Düsseldorf startete ebenfalls mit dem ruhrmobil-E Mitgliedsunternehmen Drive-CarSharing Anfang des Jahres das Unternehmens-CarSharing-Projekt E-Carflex als Teil der Elektromobilitäts-Modellregionen Phase 2, wobei Drive-CarSharing von den insgesamt über 30 E-Fahrzeugen des Projektes 11 Opel Ampera und ein Chevrolet Volt einbringt. Ein Smart ED aus dem Projekt RUHRAUTOe gibt Drive-CarSharing Geschäftsführer Andreas Allebrod an die Stadt Düsseldorf, dem Konsortialführer für E-Carflex.
Jahresbericht 2012: die Präsentation zum Download
Der Verein ruhrmobil-E hat ein Luxusproblem: wir sind beim Erstellen der Präsentation für die Jahreshauptversammlung jedes Mal ein wenig überrascht, wie viel wir eigentlich gemacht haben – an Veranstaltungen, an Öffentlichkeitsarbeit, an Konzeptentwicklung, an Medienarbeit, an Netzwerkarbeit.
Für die Jahreshauptversammlung 2013 für das Jahr 2012 gibt es diese Zusammenfassung unseres Engagements nun als PDF zum Download (Achtung – 12 MB – viele Bilder). Viel Spaß beim Anschauen!
Da fehlt etwas? Egal, ob Sie jetzt aktuell ein spannendes Event haben oder oder in der Vergangenheit ergänzen möchten – wir nehmen es gerne auf. Schreiben Sie es uns!
eTourRuhr: eine Woche elektromobil zu Orten der Elektromobilität im Ruhrgebiet
Was tut eine Zeitschrift wie e:Motion, wenn sie in einem Wettbewerb des Autohauses Rüschkamp energiesparenster Fahrer war und so eine Woche einen Opel Ampera zur Verfügung hatte? Genau: sie fährt interessante Orte der Elektromobilität im Ruhrgebiet ab und dokumentiert diese in kleinen Videos. Genau dies ist letzte Woche geschehen. Folgende Orte wurden besucht:
- Elektrische Müllabfuhr des USB – leise und umweltschonend
- Ladesäule für Mieter der VBW
- Autofahren mit Wasserstoff bei der Energieagentur NRW
- Aufbau der größten Solaranlage Bochums an der Jahrhunderthalle von NilsSun Solar
Viel Spaß beim Anschauen!
Großflächiges Bike-Sharing an der Ruhr-Uni – erste Stationen in Betrieb (UPDATE)
Doppelter Abitur-Jahrgang, wachsende Beliebtheit und größter Arbeitgeber Bochums, überfüllte U35, volle Parkplätze: es gibt viele akute Gründe, sich um den Verkehr bei der Ruhr-Universität Gedanken zu machen. Doch wenn es angepackt wird, dann wird es an der RUB richtig gemacht. Denn nicht nur die Anfahrt ist problematisch, auf einem immer größer werdenden Campus sind auch die Verbindungen auf dem Campus selbst immer wichtiger. Für beide Probleme ist das Fahrrad eine ideale Lösung. Und Bike-Sharing fügt eine ordentliche Portion Flexibilität hinzu.
Nachdem die Stationen Mitte Februar geliefert wurden ging es in den vergangenen Wochen an den Aufbau. In der vergangenen Woche wurden dann die ersten Räder aktiviert – das Bikesharing-System war einsatzbereit. Insgesamt 180 Räder an 15 über den Campus verteilte Stationen sollen in Zukunft mehr Mobiltät garantieren. Hinzu kommen die metropolrad- / nextbike-Stationen außerhalb der Universität in Bochum und anderen Städten.
Um die Umstiegshürden möglichst gering zu halten, können Studenten und Universitätsmitarbeiter 60 Minuten pro einzelne Fahrt kostenlos fahren. Darüber hinaus zahlt man 50 Cent pro weitere halbe Stunde, maximal jedoch 5 Euro pro Tag. Eine Anmeldung ist via Formular möglich, die Karten zum Freischalten der Räder können dann im AStA Büro Referat Service und Mobilität abgeholt werden. Voraussetzung für die Anmeldung ist eine Mail-Adresse der Ruhr-Universität (rub.de oder ruhr-uni-bochum-de). Details zur Anmeldung befinden sich auf der Metropolrad-Seite. UPDATE: Außerdem hat das Pottblog noch viele weitere Details zusammengetragen.
Die Metropolräder sind aber nur ein kleiner Teil der neuen Mobilitätsstrategie der Ruhr-Universität. Z.B. sind unter anderem auch Fahrrad-Boxen für hochwertige Räder mit Anschlüssen zum Laden von Elektrorädern geplant. Der Campus wird zunehmend barrierefreier und fahrradfreundlicher gestaltet. Und auch das Thema vernetzte Mobilität spielt zunehmend eine Rolle (heute, 16:00). Die RUB kann so zu einer Vorlage für Mobilitätskonzepte großer Arbeitgeber in Deutschland werden.




























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